BSW-Solar und DEPV begrüßen Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz
07.11.2007
Das vom Landtag Baden-Württemberg am 7. November 2007 verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bewerten der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) als positiv. Gleichzeitig sprechen sie sich für eine baldige Weiterentwicklung aus.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) bezeichneten das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bei seiner Verabschiedung am Mittwoch, den 7. November 2007 im Landtag von Baden-Württemberg als Schritt in die richtige Richtung. Die überfällige Auflösung des Modernisierungsstaus in deutschen Heizungskellern sei durch das Gesetz kurzfristig aber nicht zu erwarten, betonten übereinstimmend Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar und Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. Beide Geschäftsführer sprachen sich für eine baldige Weiterentwicklung des Gesetzes in Baden-Württemberg aus.
Eine signifikante Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung könne mittelfristig nur dann erreicht werden, wenn der Wirkungsbereich des Gesetzes über Nichtwohngebäude hinausgehe. Der Ankündigung des Gesetzgebers und des Landtags, die Nutzungspflicht auch auf die Liegenschaften des Landes auszudehnen und Kommunen sowie Landkreisen hierfür zu gewinnen, müssten bald Taten folgen. "Wenn Otto Normalverbraucher verpflichtet wird, erneuerbare Energien zu nutzen, muss die öffentliche Hand allemal ihrer Vorbildfunktion gerecht werden", sagten Bentele und Körnig.
Auch die Anrechnungsfähigkeit von Ersatzmaßnahmen bei der Gebäudesanierung bietet sich aus Sicht der Verbände bei einer Überprüfung des Gesetzes zur Nachbesserung an. So dürften Maßnahmen zur erhöhten Gebäudedämmung nicht dazu führen, notwendige Investitionen in Anlagen Erneuerbarer Energien zu blockieren. Die Verbandsvertreter von BSW-Solar und DEPV bezeichneten die Steigerung von Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie als gleichberechtigt zu verfolgende umweltpolitische Ziele, die nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften.
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