|
|
|||
DEPV für Fortführung des sächsischen Programms für Pelletheizungen08.08.2012
Im Freistaat wird vermehrt umweltfreundlich geheizt
Die rege Nachfrage nach der öffentlichen Förderung der Heizungssanierung in Sachsen zeigt, dass ein entsprechender finanzieller Anreiz den Modernisierungsstau am Heizungsmarkt lösen kann „Sachsen geht hier mit gutem Beispiel voran. Der große Zuwachs an Pelletheizungen in so kurzer Zeit ist ein toller Erfolg für den Klimaschutz “, erklärte Martin Bentele vom DEPV. Angesichts des großen Interesses hält es der DEPV für sinnvoll, die sächsische Förderung über den 30. September 2012 hinaus zu verlängern. „Keine andere Maßnahme im Privathaushalt spart derart viel CO2 ein wie der Tausch des alten Heizkessels durch eine moderne Holzheizung“, sagte Bentele. „Das sächsische Modell sollte kontinuierlich fortgeführt und damit zum Modell für andere Bundesländer werden, um die Energiewende voranzubringen.“ Die Einbindung der Wärmeversorgung in die Energiewende ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Erreichbarkeit der politischen Klimaschutzziele. Heizen mit Pellets ist eine Möglichkeit, erneuerbar, effizient und klimaschonend Wärme zu erzeugen. Nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in größeren Gebäuden findet die Pelletheizung immer mehr Interesse. Da Pellets aus Sägespänen hergestellt werden, die im Sägewerk beim Holzeinschnitt anfallen, sind die Transportwege kurz und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Rund 200.000 Tonnen Holzpellets und damit 10 Prozent der bundesweiten Produktion kommen aus Sachsen – davon wird gerade mal ein Viertel im Freistaat selbst verbraucht. Der Umstieg auf eine Pelletheizung wird in Sachsen noch bis Ende September mit mindestens 4.000 Euro Förderung honoriert, bei Installation eines Pufferspeichers erhöht sich die Summe sogar auf mindestens 5.000 Euro. * Berechnungsgrundlage Heizkosten: Durchschnittlicher Verbrauch Heizkessel, 5 t Pellets/Jahr (220 EUR/t) entspricht Heizwert von 2500 l Heizöl (0,90 EUR/l). Eine Tonne Holzpellets substituiert ggü. Heizöl rd. 1,6 t CO2. Quelle: Ökoinstitut, GEMIS |
|||
| © DEPV 2006-2012 - Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. - www.depv.de | |||