DEPV: Keine Pellets aus Litauen am deutschen Markt

15.06.2009

 

Im Zusammenhang mit dem Auftauchen mutmaßlich radioaktiv belasteter Pellets aus Litauen in Italien, schließt der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) e.V. eine Gefahr für den Verbraucher am deutschen Markt aus.

"Mir ist nicht bekannt, dass Pellets aus Litauen am deutschen Markt verkauft werden", sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele am Montag, den 15. Juni in Berlin. "Das würde auch keinen Sinn machen, denn anders als Italien, kann der heimische Markt komplett mit Pellets aus Deutschland versorgt werden. Die Inlandsnachfrage lag in der Vergangenheit sogar immer unterhalb der heimischen Produktion, so dass Pellets sogar in großen Mengen exportiert wurden", betonte Bentele.

Importe kämen im geringen Umfang aus den direkten Nachbarstaaten wie Österreich oder Tschechien. Mit einer heute bei den  Pelletproduzenten und dem Handel getätigten Umfrage fragt der Verband ab,  ob in der Branche Kenntnisse über litauischen Pellets in Deutschland bestünden. Zudem wird der DEPV mit einem kurzfristigen Praxistest die Existenz von belasteten Pellets am deutschen Markt überprüfen.