Schritt in die richtige Richtung - Anstieg von Pelletheizungen in kommunalen und gewerblichen Gebäuden erwartet

06.06.2008

 

DEPV zur Verabschiedung Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) die heute im Bundestag anstehende Verabschiedung des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG). DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele sagte dazu am Freitag, den 6. Juni 2008 in Mannheim: „Zur Auflösung des Modernisierungsstaus in deutschen Heizkellern benötigen wir für den Wärmemarkt eine Aufbruchstimmung.“ Die für den Neubau ab kommendem Jahr geltende Verpflichtung des Bauherrn zum Einsatz erneuerbarer Wärmeträger werde den Energieträger Holzpellets auch im gewerblichen und kommunalen Bereich deutlich voran bringen. Eine signifikante Erhöhung der erneuerbaren Wärme könne nach Bentele’s Einschätzung aber letztlich nur über eine deutliche Steigerung bei der Renovierung und beim Austausch von Heizungen im Bestand erreicht werden. Be-dauerlich sei, dass die von den Verbänden der Erneuerbaren Energien geforderte Verstetigung der Fördermittel über den im EEWärmeG festgeschriebenen Zeitraum bis 2012 hinaus, von den Regierungsfraktionen nicht übernommen worden sei.

Beim DEPV zeigte man sich erfreut darüber, dass mit der Verabschiedung des EEWärmeG Fördermittel des Bundes auch weiterhin in Baden-Württemberg Geltung hätten, wo ein eigenes Wärmegesetz gelte. Positiv schätzte Bentele auch ein, dass Baden-Württemberg beim Neubau nun die strengere Bundesregelung übernehmen müsse. Das bedeute beispielsweise nun auch für die bislang nicht betroffenen kommunalen und gewerblichen Neubauten den Einsatz eines erheblichen Anteils erneuerbarer Wärme. Bentele zeigte sich überzeugt, dass der Einsatz von Holzpellets besonders dort eine hohe Steigerungsrate erzielen werde, wo große Mengen an Energie gebraucht würden, wie in kommunalen oder gewerblichen Ge-bäuden. “In solchen Fällen lassen sich im Jahr leicht 30.000 Euro sparen, dazu kommt, dass Pelletheizungen immer 100%-Lösungen sind. Wer mit Pellets heizt, kann sicher sein, auch bei weiteren Verschärfungen der Wärmegesetze auf der sicheren Seite zu sein“, betonte der DEPV-Geschäftsführer.