Moderne Pelletfeuerungen erfüllen schon heute die gesetzlichen Vorgaben von übermorgen

28.10.2010

 

Besitzer von Pelletheizungen können mit gutem Umweltgewissen heizen

Berlin 28. Oktober 2010. Pelletfeuerungen der renommierten heimischen Hersteller verfügen aufgrund moderner, vollautomatischer Technik über ein sehr gutes Emissionsverhalten. Unterstützung finden Heizungen und Kessel dabei durch den Einsatz zertifizierter Premiumpellets, vor allem mit dem Siegel ENplus. Diese Voraussetzungen führen dazu, dass diese Pelletheizungen und –öfen heute bereits die in der 2. Stufe der Verordnung über mittlere und kleine Feuerungsanlagen (1. BImSchV) geforderten Grenzwerte für Staub (20 mg/Nm³ für Kessel und wassergeführte Öfen, 30 mg/Nm³ für luftgeführte Öfen) einhalten. Hierauf weist der Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes, Martin Bentele, hin. Auch moderne Hackschnitzel- und Stückholzheizungen können die ambitionierten Werte der 2. Stufe der 1. BImSchV schon erreichen. Obwohl für die Praxismessung dieser Werte noch nicht einmal verlässliche Messverfahren vorlägen, seien die Hersteller von Pelletfeuerungen dabei, ihre Anlagen durch Forschung ständig weiter zu verbessern. „Deutsche und österreichische Firmen gehören weltweit zu den innovativsten Unternehmen der Branche und begreifen die Optimierung der Technik als Daueraufgabe“, betonte Bentele.

Verbraucher müssten sich heute aber überhaupt nicht mit diesen Werten auseinander setzen, da für alle bis zum 1.1.2015 installierten Pelletfeuerungen ohnehin nur die 1. Stufe der 1. BImSchV (60 mg/Nm³) gelte, deren Einhaltung für moderne Technik problemlos sei. Zur Erreichung dieses Grenzwertes für Anlagen im Bestand hat der Gesetzgeber Übergangsfristen eingesetzt, die für den Großteil der in Deutschland installierten Pelletfeuerungen bis zum 1.1.2025 andauern. „Pelletfeuerungen gehören auch unter Umweltgesichtspunkten zu den überzeugendsten Wärmequellen. Mit dem nahezu CO2-neutralen und klimaschonenden Energieträger und seinen hervorragenden Emissionswerten können Verbraucher mit rundum gutem Umweltgewissen heizen“, sagte Bentele. Dazu kommen auch überzeugende finanzielle Argumente: Gegenwärtig beträgt der Preisvorteil gegenüber fossilen Energien rd. 35 Prozent und auch die Bundesregierung bezuschusst den Austausch alter Technik durch moderne Pelletfeuerungen mit mindestens 2.000 EUR (Pelletkessel) sowie 1.000 EUR (wassergeführte Pelletöfen).

 

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pellet- und Holzenergiebranche. Kessel- und Ofenhersteller, Produzenten von Pellets und weiterer Energieholzsortimente, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.