Regionale Energie statt globale Risiken

Pelletverbände der DACH-Region fordern radikales Umdenken in der Wärmepolitik

5. März 2026

Einen sofortigen Kurswechsel in Richtung erneuerbare Wärme fordern die Pellet-Verbände von Deutschland, Österreich und der Schweiz angesichts der neuerlich drohenden fossilen Energiekrise. Das Ziel der Regierungen müsse ein rascher Ausstieg aus Öl und Gas beim Heizen sein. Erstmals mehr als 6,3 Millionen Tonnen produzierte Holzpellets in der DACH-Region – nahezu ein Drittel der europäischen Gesamtmenge – zeigen klar, dass es ausreichend nachhaltige Heiz-Alternativen zu fossilen Energieträgern gibt.

„Jede einzelne Ölheizung verlängert die Abhängigkeit von politisch fragwürdigen Regimen. Wir müssen endgültig raus aus dieser Abhängigkeit und stattdessen regionale Energie nutzen. Pellets sind nicht nur kostengünstig und sauber, sie sind auch ein Beitrag zu mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit“, betonen die Geschäftsführer der Pelletverbände der DACH-Region. 

Pellets steigern regionale Wertschöpfung

Neben der Versorgungssicherheit punkten Pelletheizungen durch technologische Souveränität. Hightech-Pelletkessel und -kaminöfen, die maßgeblich in Österreich und Deutschland entwickelt werden, ermöglichen ein hocheffizientes und emissionsarmes Heizen. „Damit bleibt nicht nur die Energie, sondern auch die Wertschöpfung der Anlagentechnik in der Region“, betont Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria .

 

 

 

 

Doris Stiksl, Geschäftsführerin proPellets Austria

Pellets: Markt und nicht geopolitische Krisen bestimmt den Preis

„Die Produktion von ENplus-Pellets® in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird laufend ausgebaut – Haushalte können unter immer mehr regionalen Pellethändlern auswählen“, bestätigt Martin Bentele vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Der Pelletpreis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und nicht von Spekulationen am Weltmarkt und geopolitischen Krisen. 

 

Martin Bentele, Geschäftsführer Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband

Die Pelletverbände DEPV, proPellets Austria und proPellets.ch fordern:

  • Langfristig und ausreichende Fördermittel für einen forcierten Heizungstausch

  • Keine Anreize für fossile Heizsysteme

  • Klare und verbindliche Zeitpläne für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen

„Nur wer jetzt konsequent auf regionale, erneuerbare Energiequellen setzt, schützt seine Bürgerinnen und Bürger dauerhaft vor den unkalkulierbaren Risiken globaler Krisenherde“, betont Geschäftsführer Laurent Audergon von proPellets.ch.

Laurent Audergon, Geschäftsführer proPellets Schweiz

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