Holzhackschnitzel: Regional und zukunftsfähig

Aus der Region

Holzhackschnitzel werden als Nebenprodukt der Forstwirtschaft sowie der holzverarbeitenden Industrie gewonnen. Sie bestehen aus naturbelassenem Restholz ohne chemische Zusätze und besitzen je nach Ausgangsmaterial und Art der Aufbereitung – Sieben und Trocknen – unterschiedliche Eigenschaften.

Wie Holzpellets und Holzbriketts zählen Hackschnitzel zu den Erneuerbaren Brennstoffen. Sie werden aus naturbelassenem Restholz hergestellt und nutzen vorhandene Ressourcen effizient. Bei der energetischen Nutzung wird nur so viel CO2 frei, wie bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung im gleichen Zeitraum wieder im Wald gebunden wird. 

Typische Einsatzbereiche

  • Heizleistung ab ca. 50 kW

  • Nah- und Fernwärmeanlagen

  • Gewerbe und Industrie

  • Landwirtschaftliche Betriebe 

  • Kommunale Einrichtungen

Qualität und Zertifizierung

Die Anforderungen an Holzhackschnitzel sind in der internationalen Norm ISO 17225-4 definiert. Darauf baut die ENplus-Zertifizierung für die Qualitätsklassen ENplus A1, ENplus A2 und ENplus B auf. Sie schafft einheitliche Standards und sorgt für Transparenz entlang der gesamten Lieferkette: von der Produktion bis zur Auslieferung. Weitere Informationen gibt es auf der ENplus-Webseite.

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